Femme Schmidt: Vintage goes to the future, live am 24.2. Zürich
Ja, Frau Schmid, einerseits ein Allerweltsname im deutschsprachigen Raum, andererseits eine elegante junge Dame, die von der musikalischen Fachwelt bereits in einem Atemzug genannt wird mit Marlene Dietrich oder anderen Grössen im Show Geschäft. Wir hatten die Gelegenheit, mehr von ihr selbst zu erfahren, wer steckt also hinter der Femme Schmidt?
Nennen wir sie nicht beim Vornamen, das hat sie sich so gewünscht. Als Tochter einer Stewardess, hatte Schmidt die Möglichkeit, an verschiedenen Orten der Welt aufzuwachsen und zur Schule zu gehen, wodurch sie zwangsläufig mehrere Sprachen lernen konnte. Dies ist natürlich, wenn man dann noch in London einen Teil seines Lebens verbrachte, ein Vorteil, wenn man später Sängerin wird und eigene Songs komponiert. Auf die Frage, wie sie den Schritt geschafft hatte zu einem Plattenvertrag zu kommen, bleibt Schmidt authentisch und erzählt, wie sie einfach immer daran glaubte Musik machen zu können, ihre eigenen Songs produzierte und arrangierte und schliesslich jemand aufmerksam wurde auf sie. Dieser jemand, später ihr Manager, half ihr auch, einen Plattenvertrag zu bekommen. Im Gegensatz aber zu den üblichen Spielchen, bei denen eine hübsche Frau dahingestellt wird, um irgend einem Trend in der Branche gerecht zu werden, steht hinter Schmidt eine selbstbewusste junge Dame, die nicht nur über eine sehr gute Stimme verfügt, sondern auch etwas von Songschreiben versteht, sie komponiert auch selbst mit. Markant ist auch ihr Modegeschmack. Leder, Schwarz und auf jeden Fall Pumps sagt sie, seien ihre Leidenschaft, und sie war auch schon auf Modeanlässen unterwegs. Nun, sie hat zu Beginn des Jahres dem Kölner Tatort den Titelsong gegeben, und sie taucht ein in die 20er Jahre, transformiert sich andererseits aber in eine aktuelle Vintage Gegenwart, die unsere aktuelle Zeit beherrscht. Die Sehnsucht nach einem Come Back der edlen Diven und Damen kommt mit ihr erst recht in Schwung. Live wird sie am 24.2. in Zürich zu sehen sein. Ihre Musik ist kein Fehlkauf, es ist eine Investition in Gefühle und in eine Sehnsucht in die Zukunft, bei der Style, Charakter und Romantik mit einem Hauch des Verruchten seinen Platz findet.
Am 24. Februar tritt Schmidt im Zürcher Moods auf.